Trauerarten & Themen

Trauer hat viele Gesichter und ist so individuell wie die Menschen, die sie erleben. Jeder Mensch trauert anders – und jeder hat seine eigenen Gründe, warum er oder sie trauert. Vielleicht fühlst du dich gerade verloren, verletzt oder sogar wütend. Vielleicht hast du das Gefühl, niemand versteht, wie es dir wirklich geht.
Lass mich dir sagen: Deine Trauer ist einzigartig und verdient Raum.
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Verlust des
sozialen Status

Ein plötzlicher finanzieller Abstieg kann gravierende Auswirkungen haben – von der Aufgabe des vertrauten Zuhauses bis hin zum Verlust von Freundschaften. Soziale Bindungen und die Lebensqualität geraten ins Wanken.

Geschwistertrauer:
Die doppelte Trauer

Geschwistertrauer ist besonders schwer, da das hinterbliebene Geschwisterkind nicht nur die eigene Trauer verarbeiten muss, sondern in den meisten Fällen unterschwellig auch die Trauer der Eltern mitträgt. Hierdurch entsteht beim Kind ein Konflikt, der oft dazu führt, dass es sich zurückzieht um die Eltern nicht noch mehr zu belasten.

Verlust von
Gesundheit

Der Verlust der eigenen Gesundheit oder die eines nahen Angehörigen bringt große Veränderungen mit sich. Aktivitäten des Alltags werden zur Herausforderung, und Isolation entsteht oft durch den Rückzug aus dem sozialen Umfeld.

Der verlorene
Zwilling

Der Verlust eines Zwillings im Mutterleib ist oft ein unsichtbarer, aber tiefgreifender Schmerz. Betroffene fühlen häufig ein Leben lang eine unterschwellige Leere und das Gefühl, dass immer etwas fehlt.

Emotionale Trauer

Das wohl bekannteste Gesicht der Trauer zeigt sich in unseren Gefühlen. Schmerz, Traurigkeit, Sehnsucht oder Schuld können überwältigend sein. Aber auch Wut oder Erleichterung gehören dazu – selbst wenn das vielleicht verwirrend wirkt.

Kognitive Trauer

In der Trauer können unsere Gedanken Karussell fahren. Vielleicht fragst du dich: „Warum ist das passiert?“ oder „Hätte ich etwas anders machen können?“ Dieses Nachdenken und Grübeln ist eine natürliche Art, den Verlust zu verarbeiten

Körperliche Trauer

Trauer berührt nicht nur die Seele, sondern auch den Körper. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit oder ein beklemmendes Gefühl in der Brust sind häufige Begleiter. Der Körper trägt die Last der Emotionen und reagiert auf die innere Zerrissenheit. Es ist wichtig, diese Signale ernst zu nehmen und sich Zeit für Ruhe, Bewegung und Selbstfürsorge zu nehmen. Trauer zeigt uns, wie eng Körper und Seele verbunden sind – und wie beide Heilung brauchen.

Soziale Trauer

Manchmal zieht Trauer uns von anderen zurück. Vielleicht hast du das Gefühl, dass niemand deine Gefühle nachvollziehen kann. Oder du fühlst dich isoliert, weil sich dein Umfeld nach einer Weile von deiner Trauer abwendet.

Spirituelle Trauer

Für manche Menschen wird in der Trauer der Glaube oder die Suche nach dem Sinn hinterfragt. Vielleicht spürst du Fragen in dir wie: „Warum ich?“ oder „Woran kann ich jetzt noch glauben?“

Gründe für Trauer

Trauer entsteht, wenn wir etwas verlieren, das uns wertvoll war. Oft denken wir dabei zuerst an den Verlust eines geliebten Menschen. Aber Trauer hat viele Gründe:
  • Der Tod eines nahestehenden Menschen – sei es ein Partner, ein Familienmitglied oder ein Freund.
  • Trennungen und Beziehungsende – auch der Verlust einer Partnerschaft kann tiefe Wunden hinterlassen.
  • Erkrankungen – sei es deine eigene oder die eines geliebten Menschen, die dein Leben verändert.
  • Veränderungen – wie der Verlust des Arbeitsplatzes, ein Umzug oder ein anderer Lebensabschnitt.
  • Verlust von Träumen und Hoffnungen – wenn Pläne oder Wünsche nicht mehr möglich sind.
  • Trauer um Tiere – der Abschied von einem geliebten Haustier ist ebenso schmerzhaft.

Deine Trauer ist wertvoll

Trauer ist keine Schwäche. Sie ist ein Ausdruck von Liebe, Verbundenheit und dem, was dir wichtig war. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu trauern. Es ist wichtig, dir die Zeit und den Raum zu nehmen, die du brauchst.
Hier findest du einen geschützten Raum, in dem du mit deiner Trauer sein darfst – ganz so, wie du bist. Gemeinsam finden wir Wege, wie du mit deinem Verlust leben kannst, ohne dich selbst dabei zu verlieren.